Online-Onboarding: reinorange wächst.

10. November 2020

Alex wohnt im hohen Norden in Hamburg, Marian ist zu Corona-Zeiten zu uns gestoßen. Beide hatten dadurch das Vergnügen eines Online-Onboardings. Wie kam das bei den beiden an? Was kann man besser machen - und vor allem: wie war es für sie, sich digital in ein Team zu integrieren?

Alex, wie lange bist du bei reinorange?

Alex: Ich habe im Februar angefangen, ganz kurz bevor es mit dem ersten Lockdown losging. Glück gehabt, sozusagen.

Wie waren die ersten Tage und Kontakte zu deinen Kollegen?

Alex: Die Gespräche vor meiner Einstellung haben noch persönlich stattgefunden. Alles weitere war dann virtuell. Das liegt aber nicht nur an Corona - auch generell sitze ich in Hamburg und fahre nicht für jede Kleinigkeit in den Pott. Ich habe in unseren Dailys meine Kolleg_innen kennengelernt und schnell gemerkt: ok, das passt. Lockerer Umgangston, verlässliches Zusammenarbeiten und ein wenig Crazyness. I like!

Wie es ist für dich gewesen, das Team nicht im Büro sondern online kennen zu lernen?

Marian:
Erfreulich entspannt. Die regelmäßigen Video-Meetings haben einen großen Teil dazu beigetragen. Was ich daran sehr mochte: Ich war in meiner gewohnten Umgebung und habe dadurch etwas Unsicherheit ablegen können.

Alex:
Persönlicher Kontakt ist natürlich gut, aber ich habe den Eindruck, auch so meine Kollegen kennen gelernt zu haben. Unsere täglichen Abstimmungen mit Kollegen, unser Daily in dem wir alle zusammen kommen, all das gibt mir doch ein gutes, familiäres Gefühl. Ich habe schon 6 Jahre Remote Work hinter mir und muss sagen, dass die Strukturen bei der reinorange mir deutlich besser gefallen und das Arbeiten für mich leichter und angenehmer machen.

Du warst vorher Freiberufler, Marian – haben dir Kollegen gefehlt?

Marian: In vielerlei Hinsicht. Vor allem hat das Einsiedler-Leben meine professionelle Weiterentwicklung sehr eingeschränkt. Gemeinsam an Dingen zu arbeiten fühlt sich tatsächlich »richtiger« an. Der Austausch mit meinen neuen Kollegen macht aber auch einfach Spaß. Das hat mir auch gefehlt – Spaß

Habt ihr eure Kollegen mittlerweile kennengelernt?

Alex: Ja, zum Glück gab es ja einen kleinen Zeitraum, indem man Reisen durfte. Wir achten darauf, dass wir uns einmal im Monat für ein gemeinsames Team-Event treffen – damit man auch neben Video-Calls persönlichen Kontakt hat. Wie war das für euch?

Marian: Also »in echt«? Ja. Corona-Bedingt hat sich das für mich bisher leider nur einmal ergeben.

Wie war das? Gab es Hemmungen?

Marian: Das war etwas verrückt – nämlich so als hätte man sich schon etliche Male getroffen. Nur dass die einen größer oder kleiner waren als man Sie sich vorgestellt hat. Hemmungen hatte ich so gar keine.

Alex: Tatsächlich fast überhaupt nicht - ich habe mich vom ersten Moment an wohl gefühlt. Aber ich bin jetzt auch nicht so der schüchterne Typ…(lacht)

Marian, für dich gab es schon den »optimierten« Online-Onboarding-Prozess, wie war das?

Marian: Einfach und schnell – sehr Digital eben. Dadurch aber auch etwas unpersönlich.

Was hat dir gefehlt?

Marian: Dass man von jemandem persönlich (damit meine ich per Video) Willkommen geheißen wird.

Was würdet ihr Firmen raten, die vorhaben, neue Angestellte im Homeoffice zu begrüßen?

Alex: Nehmt euch Zeit für eure neuen Kollegen. Remote-Onboarding ist für die neuen Angestellten schwierig. Wie tickt die Firma? Welche Kultur herrscht? Das sind Dinge, die erfährt man nur mit der Zeit - und gar nicht, wenn man nur alleine zuhause vorm Rechner sitzt. Tägliche Meetings, Team-Events etc sind sehr wichtig, auch wenn einige sie immer noch als Zeitverschwendung ansehen. Zum Glück nicht bei uns. Ansonsten alles was neuen Kollegen hilft, sich selbst zurecht zu finden: Guidelines, Wiki, Prozessskizzen.

Marian: Alles wie bei uns, nur mit dem persönlichen »Abholen« per Video.

Was gefällt euch gut bei der reinorange?

Alex: Vertrauen. Vom ersten Tag an. Wir sind alle gut in dem was wir tun und geben uns gegenseitig die Freiheit, zu entscheiden, was der beste Weg zum Ziel ist. Und wenn man mal Hilfe benötigt, findet man immer ein offenes Ohr. Ansonsten finde ich es wichtig, dass uns die beste Technik zur Verfügung gestellt wird, ohne Kompromisse.

Fehlt euch etwas?

Marian: Gemeinsames Mittagessen zum Beispiel. Da kommt mit einzelnen besser und lockerer ins Gespräch als das im Daily möglich wäre.

Vielen Dank für eure Zeit, Marian und Alex. Wer nun große Lust bekommen hat, per Video abgeholt zu werden, kann sich gerne bei uns bewerben.

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